Adrian Schäfer auf Radtour mit ProFahrrad durch Hasbergen

v.l. Michael Suchy, Adrian Schäfer, Achim Knorr und Hark Schulze

Mit Michael Suchy, Achim Knorr und Hark Schulze von der Initiative ProFahrrad Hasbergen hat sich SPD-Bürgermeisterkandidat Adrian Schäfer im Rahmen einer gemeinsamen Fahrradtour selbst einen Eindruck von verschiedenen Gefahren- und Problemstellen für Radfahrende in der Gemeinde Hasbergen machen können und kam zu dem Ergebnis, dass hier noch einiges an Verbesserungspotential vorhanden ist.

Begonnen hatte die rund eineinhalbstündige Radtour an der neuen Mitte, wo aus Sicht der Fahrradinitiative, die aktuelle Situation der Neugestaltung genutzt werden sollte, um Rücksicht auf Radfahrende zu nehmen und ausreichend sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zu schaffen.

In Ohrbeck forderten die Fahrradinitiative als auch der SPD-Bürgermeisterkandidat eine bessere Befestigung der Wege parallel zur Bahn, um Hasbergen hier für alle attraktiver mit Osnabrück zu verbinden. Besonders betroffen sind hier die Fuß- und Radwege zwischen Alter Osnabrücker Straße und Am Wilkenbach und im späteren Verlauf zwischen Am Wilkenbach auf Hasberger Seite und Zum Wilkenbach auf Osnabrücker Seite. Eine erste Kontaktaufnahme durch Adrian Schäfer ist hier bereits in einem Gespräch vor Ort mit dem Osnabrücker Landtagsabgeordneten und Oberbürgermeisterkandidaten Frank Henning erfolgt.

An der Straße Auf der Horst im Ortsteil Ohrbeck begann dann die Tour der Umlaufgitter, welche insbesondere im späteren Verlauf der Radtour im Bereich der Schulstraße die Verbindung zwischen Dahlienstraße, Veilchenweg, Nelkenstraße und Asternweg stark einschränkt und selbst mit Rollstuhl und Kinderwagen nur schwer zu überwinden sein dürfte. Auch hier waren sich alle Beteiligten einig, dass hier etwas getan werden muss.

Eine Veränderung der offiziellen Verkehrsführung wünschen sich alle auch an der Osnabrücker Straße, wo nur zwischen Freizeitland und Ampelanlage vor der Einfahrt zu dem Verbrauchermarkt der Bürgersteig für Radfahrende freigegeben wurde und nicht bis zur Einmündung der Berliner Straße, wo der Bürgersteig endet.

Zum Schluss der gemeinsamen Fahrradtour haben sich Hark Schulze, Achim Knorr und Michael Suchy gemeinsam mit Bürgermeisterkandidat Adrian Schäfer noch die Problematik an der Schulstraße, insbesondere an der Brücke über den Hasberger Bahnhof angesehen. Schäfer sieht hier Handlungsbedarf und berichtete den drei Fahrradaktivisten, dass er sich in einem ersten Schritt für Tempo 30 an der Stelle stark machen möchte. Entscheiden kann hier allerdings leider nicht die Gemeinde, sondern nur der Landkreis als zuständige Behörde.

Fazit der gemeinsamen Tour ist, dass es zahlreiche schöne Wege für Radfahrende in Hasbergen gibt und durch das Engagement der Fahrradinitiative, in Kooperation mit der Kommunalpolitik, bereits einige Verbesserungen erreicht werden konnten. Es gibt jedoch weiterhin an vielen Stellen Verbesserungspotential für die Sicherheit und den Komfort der Hasberger Radfahrenden.