Bürgermeisterkandidat Adrian Schäfer und SPD fordern Öffnung der Hasberger Turnhallen für kontaktlose Sportarten

Bei seinen Dialogen mit den Hasberger Vereinen und Verbänden wurde der Bürgermeisterkandidat der SPD Adrian Schäfer auch auf die aktuelle Situation des Hallensports in Hasbergen angesprochen. „Leider ist immer noch keine Öffnung der Turnhallen für kontaktlose Sportarten wie Tischtennis, Badminton oder Leichtathletik allein oder zu zweit in Sicht, obwohl beispielsweise Tennisplätze und kommerzielle Squash-Courts in Hasbergen schon wieder geöffnet haben“ bringt Schäfer den Missstand auf den Punkt. „Dass die gemeindeeigenen Hallen für den Sport geschlossen bleiben, obwohl kontaktlose Sportarten dort zulässig wären, ist insbesondere vor dem Hintergrund, dass private Betreiber öffnen, für viele Sportlerinnen und Sportler – zu Recht – nicht nachvollziehbar.“

Die Bundesreglungen zur Notbremse sowie die Niedersächsische Corona-Verordnung ermöglichen bereits jetzt eingeschränkte Freizeit- und Sportmöglichkeiten allein, zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes. Selbst bei einer Inzidenz von über 100 wäre dies bei kontaktlosen Sportarten noch möglich.

Dementsprechend hatte auch die SPD-Vorsitzende Katja Mittelberg-Hinxlage das Anliegen der Sportlerinnen und Sportler in der letzten Sitzung des Schulausschusses der Gemeinde Hasbergen vorgetragen. „Dass man hier nicht bereit ist, auf die Sportvereine zuzugehen und gemeinsam eine Lösung zu finden, empfinden wir als falsches Signal“ so Mittelberg-Hinxlage nach der Ausschusssitzung in der alten Turnhalle, in der nach dem Willen der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten hoffentlich schon bald wieder Hallensport stattfinden kann. „Wir fordern eine Öffnung der Turnhallen nach Maßgabe der derzeitigen Coronaregelungen.“

Bürgermeisterkandidat Adrian Schäfer erinnert an die bisherige Disziplin der Hasbergerinnen und Hasberger im Rahmen der Pandemie und ergänzt: „Wir sind uns sicher, dass die Hasberger Sportlerinnen und Sportler rücksichtsvoll und vernünftig genug sind, um sich an alle entsprechenden Hygienevorschriften zu halten. Sport ist auch Gesundheitsförderung – sowohl körperlich als auch seelisch. Gemeinsam mit den Sportvereinen können wir es schaffen, wieder ein Stück weit Freizeit und Normalität zu gewähren.“