SPD Hasbergen fordert ganzheitliches Konzept für den Winterdienst

In einer virtuellen Vorstandssitzung der SPD Hasbergen wurde lange über den Schneesturm Tristan und die Folgen für die Hasberger Bürgerinnen und Bürger diskutiert. „Wir möchten allen Helferinnen und Helfern danken, die ihr Bestes gegeben haben, um die Schneemassen zu bewältigen“ fasst die stellvertretende Parteivorsitzende Dr. Kathrin Wahlmann den Grundtenor der Diskussion zusammen. Einig sind sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten darin, dass politische Schuldzuweisungen bei dieser auf den Straßen und in den sozialen Netzwerken teils sehr emotional geführten Debatte nicht angebracht sind. „Auch wenn an einigen Stellen noch Luft nach oben war, können wir feststellen, dass die Situation in Hasbergen deutlich besser gelöst wurde als anderswo – insbesondere in NRW. Außerdem schauen wir lieber nach vorne. Unser Wunsch ist es daher, dass die Gemeinde Hasbergen jetzt schon an morgen denkt und sich mit einem neuen und ganzheitlichen Konzept zum Winterdienst auseinandersetzt“, so Wahlmann weiter.

Der zweite stellvertretende Parteivorsitzende und Bürgermeisterkandidat Adrian Schäfer ist ferner der Meinung, dass ein Konzept nicht nur die Räumung durch Landwirte und Unternehmen beinhalten darf. Darüber hinaus brachte er den Gedanken an, von der Gemeinde vorgegebene Plätze für das Abladen von Schnee auszuweisen. „Viele Helferinnen und Helfer und Bürgerinnen und Bürger hatten gar keine Möglichkeit, die Schneemassen von den Bürgersteigen und Zuwegungen in den teils kleinen Vorgärten unterzubringen. Hier brauchen wir klar definierte dezentrale Orte in der Gemeinde, so dass eine Räumung längerfristig möglich ist“ führt Schäfer den Gedanken, der von einem Bürger an ihn herangetragen wurde, weiter aus.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist nach Auffassung der SPD Hasberger außerdem, dass nicht nur die Hauptstraßen zuerst geräumt werden, sondern auch die Nebenstraßen, insbesondere dort, wo Busverkehr herrscht. „Der öffentliche Personennahverkehr muss so schnell wie möglich wieder durchführbar sein, damit auch die Bürgerinnen und Bürger ohne eigenes Fahrzeug die Möglichkeit haben, ihren Arbeitsplatz zu erreichen oder dringende Besorgungen zu machen“ fordert Bürgermeisterkandidat Schäfer. „Und zu guter Letzt muss auch für die Einsatzfahrzeuge der Rettungskräfte der schnelle Zugang zu jedem Grundstück in Hasbergen stets gewährleistet sein.“