Bürgermeisterkandidat Adrian Schäfer fordert klares Konzept zur Abgabe kostenloser Schnelltests in Hasbergen

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Die Überlegungen des Landkreises Osnabrück, gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen kostenlose Schnelltests für die Bürgerinnen und Bürger anzubieten, nimmt Adrian Schäfer, Bürgermeisterkandidat der SPD in Hasbergen, zum Anlass, die Gemeindeverwaltung aufzufordern, dies wohlwollend, aber auch kritisch zu prüfen. „Hierfür bedarf es eines klaren Konzeptes, damit insbesondere Personen, die einer besonderen Infektionsgefahr ausgesetzt sind, die Chance auf eine freiwillige, schnelle und unbürokratische Testung ermöglicht wird“ so Schäfer.

 

Abzielen will er damit vor allem auf Personen, die nicht im Home-Office arbeiten können und somit weiter zwingend Kontakt zu vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern haben, wie beispielsweise Tagesmütter und -väter, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer oder die Beschäftigten in den Verbrauchermärkten. Auch Ehrenamtliche, die weiterhin im Einsatz sind, wie die Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK in Hasbergen sollten seiner Meinung nach einen Zugang zu Schnelltests erhalten. „Diese Personen haben zwar teilweise bereits die Möglichkeit, sich testen zu lassen, doch sind die Kapazitäten bei Weitem noch nicht ausreichend, um Ausbrüche schnell genug erkennen zu können und das individuelle Sicherheitsempfinden zu unterstützen“, beschreibt Adrian Schäfer die Problematik.

Außerdem ist laut Schäfer wichtig, „dass das Konzept auch in Einklang mit den öffentlichen Finanzen, die durch die pandemiebedingten Einnahmeausfälle ohnehin beschränkt sind, gebracht wird. Kostenlose Schnelltests ohne Einschränkungen könnten zu einem nur schwer zu kalkulierbaren Risiko für den kommunalen Haushalt in Hasbergen werden. Tests dürfen nicht dazu dienen, die Kontaktbeschränkungen zu umgehen – sie sollten vielmehr für diejenigen eingesetzt werden, die unverschuldet vielen Kontakten ausgesetzt sind.“