Mehr Sicherheit für Tagesmütter!

Die SPD Hasbergen fordert den Landkreis Osnabrück nachdrücklich auf, den Tagesmüttern in unserer Region auch in Zeiten der Corona-Pandemie weiterhin das Tagespflegegeld in gewohnter Höhe zu belassen.

Die SPD Hasbergen fordert den Landkreis Osnabrück nachdrücklich auf, den Tagesmüttern in unserer Region auch in Zeiten der Corona-Pandemie weiterhin das Tagespflegegeld in gewohnter Höhe zu belassen.
Zum Hintergrund: Nach der aktuellen Satzung des Landkreises wird das Pflegegeld nur dann trotz Ausfalls der Tagespflege für 36 Tage fortgeführt, wenn die Kindertagespflege wegen Krankheit des Kindes oder der Tagesmutter, wegen Urlaubs der Eltern oder wegen Verhinderung der Tagespflegeperson nicht stattfindet. In Situationen wie der jetzigen, in denen den Tagesmüttern der Betrieb ihrer Tagespflege aufgrund der Pandemie untersagt wurde, bekommen die Tagesmütter zwar zunächst Geld von der Gemeinde – der Landkreis plant jedoch, das Geld zurückzufordern.
„Tagesmütter sind aber oft auf das Einkommen angewiesen“, betont Petra Kirk, selbst Tagesmutter und für die SPD im Rat der Gemeinde Hasbergen. „Wir wären gerne auch jetzt für die Kinder und Eltern da, aber zum Schutz vor der Ausbreitung der Pandemie mussten wir alle unsere Betriebe schließen.“ Auch die Ratsvorsitzende Kathrin Wahlmann betont: „Die Tagesmütter haben dem Landkreis und den Gemeinden in Zeiten voller Kitas in der Vergangenheit kräftig unter die Arme gegriffen und den Eltern flexible Betreuungsmöglichkeiten geschaffen. Jetzt ist es an der Solidargemeinschaft, sich zu revanchieren. Wir fordern den Landkreis daher auf, die Tagesmütter nicht im Regen stehen zu lassen!“